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Inhalierbares InsulinEs gab von Seiten der Insulinproduzenten immer wieder Versuche, Alternativen zum (für viele insbesondere am Anfang unangenehmen) Spritzen zu entwickeln. Da Insulin im Magen abgebaut wird, kann es nicht geschluckt werden, auch Versuche mit "eingekapseltem" Schluckinsulin ergaben keine befriedigenden Resultate. 2006 hatte eine Gruppe von Pharmafirmen die europäische und amerikanische Zulassung für ein kurzwirkendes Humaninsulin erhalten, welches eingeatmet werden kann. Allerdings hat der Hersteller die Produktion des Medikaments wegen zu geringer Nachfrage (nicht wegen Sicherheitsbedenken!) bereits wieder eingestellt. In der Schweiz war inhalierbares Insulin nicht zugelassen. Die Beobachtungsstudien, welche die langzeitliche Unbedenklichkeit von inhaliertem Insulin bestätigen sollten, werden vorerst nicht abgeschlossen. Zweifel an der Sicherheit entstanden vor allem dadurch, dass die Menge Insulin für die gleiche Wirkung auf den Blutzucker beim Einatmen 10 mal grösser ist als beim Spritzen. Inhalierbares Insulin ist nachweislich ein Risikofaktor für Lungenkrebs. |
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