Stiftung Ernährung und Diabetes, Bern

Süssstoffe

Süssstoffe werden in industriellen Prozessen hergestellt. Sie enthalten keine oder vernachlässigbar wenig Energie und keine Kohlenhydrate. Deshalb beeinflussen sie den Blutzucker nicht und müssen von Diabetikern in der Ernährung nicht berechnet werden.

Süsstoffe sind in reiner Form als Tabletten oder flüssig erhältlich. Süsspulver, wie sie z.B. zum Backen verwendet werden, enthalten Süssstoff und Stärke und müssen daher berechnet werden (10-12 g Süsspulver = 10 g Kohlenhydrate).

Folgende Süssstoffe sind in der Schweiz zugelassen:

  • Acesulfam-K (E 950) (Nicht als Substanz im Handel, nur in Fertigprodukten und in Süssmischungen)
  • Aspartam (E 951)
  • Aspartam-Acesulfam-Salz (E 962)
  • Cyclamat (E 952)
  • Neohesperidin DC (E 959) (Nicht als Substanz im Handel, nur in Fertigprodukten und in Süssmischungen)
  • Saccharin (E 954)
  • Sucralose (E 955)
  • Thaumatin (E 957)

Süssstoffe schmecken um ein Vielfaches (30 bis 3000 mal!) süsser als Haushaltszucker. Bei einer Überdosierung kann der Geschmack ins Bittere umschlagen oder als metallisch wahrgenommen werden. Thaumatin und Aspartam sind nur beschränkt hitzebeständig und eignen sich deshalb nicht zum Kochen und Backen.

Die kalorienfreien und zahnfreundlichen Süssstoffe werden oft mit den kalorienhaltigen Zuckeralkoholen verwechselt.

Diabetic food
Fruchtzucker
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Zucker bei Diabetes

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