Stiftung Ernährung und Diabetes, Bern

Rauchen

Rauchen verursacht massiv freie Radikale im Körper, die gesundheitsschädliche Oxidationsreaktionen, z. B. an LDL-Fettpartikeln, auslösen können. Dies erhöht das Risiko für Krebs (besonders Lungenkrebs) und Fettablagerungen in den Innenschichten der Arterien, was Thrombosen und Herz-Kreislauf-Krankheiten begünstigt. Rauchen erhöht nachweislich das Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken.

Um sich gegen die vermehrt auftretenden freien Radikalen besser zu schützen, ist eine Ernährung mit genügend Antioxidantien wie Vitamin C, Karotinoiden und Vitamin E besonders wichtig. Früchte, Gemüse und hochwertige Öle mit ungesättigten Fettsäuren sind die wichtigsten natürlichen Quellen für diese Stoffe. Rauchen und eine qualitativ ungenügende Ernährung - wenig Früchte und Gemüse, dafür viel raffinierte Lebensmittel, Zucker und Fett - schaden dem Körper gleich doppelt.

Insulin zum Einatmen ist für Raucher oder Menschen, welche innerhalb der letzten 6 Monate mit dem Rauchen aufgehört haben, nicht zugelassen.

Herzinfarkt
Vitamine und Antioxidantien

Kampagne des BAG zum Thema Rauchen

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