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Herzinfarkt
Diabetes gehört zu den Hauptrisikofaktoren für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Häufig wird er durch zusätzliche Risikofaktoren wie Übergewicht und Bluthochdruck begleitet. Rauchen und Stress sind zusätzliche Gefahren, die beseitigt werden müssen.
Wenn Fett- und Cholesterindepots die Arterien verengen (Arteriosklerose der Herzkranzgefässe), spricht man – auch bei Fehlen von Herzschmerzen (Angina pectoris) - von koronarer Herzkrankheit. Bei zunehmender Verengung kann die Durchblutung des Herzmuskels so schwach werden, dass ein Herzinfarkt (Myokardinfarkt) auftritt. Diabetes kann den Krankheitsprozess der Arteriosklerose beschleunigen, so dass es in den Herzkranzgefässen von DiabetikerInnen früher und ausgeprägter zur sogenannten Arterienverkalkung kommt.
Im Vergleich zu NichtdiabetikerInnen haben DiabetikerInnen ein fünffach erhöhtes Herzinfarktrisiko. Ein erhöhtes Risiko haben auch Frauen mit Diabetes. Bei ihnen entfällt der "Schutz" vor Herz-Kreislauf-Krankheiten, über den sie normalerweise bis zur Menopause durch körpereigene Sexualhormone verfügen. Es ist erwiesen, dass Frauen ab 50 Jahren mit Diabetes im Vergleich zu gesunden Männern um ein Mehrfaches gefährdet sind, einen tödlich verlaufenden Infarkt oder einen Hirnschlag zu erleiden.
Bei der Beseitigung der Risikofaktoren sind Ernährung und Bewegung entscheidend.
Ursachen und Risikofaktoren für Diabetes
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